Erdbeben in Myanmar : Regimesoldaten schießen auf Hilfskonvoi

Der Konvoi war unterwegs, um Rettungsmaterialien in die betroffenen Gebiete zu bringen. Auch in Thailand suchen die Rettungskräfte weiter fieberhaft nach Erdbebenopfern – und es gibt dort Hinweise auf mögliche Baumängel bei eingestürzten Häusern.
Einige ihrer Soldaten haben nach Angaben der Militärregierung in Myanmar Warnschüsse auf einen Hilfskonvoi abgegeben, der Rettungsmaterialien in die vom Erdbeben betroffenen Gebiete bringen sollte. Angeblich kam es zu dem Vorfall, weil der Transportzug des Chinesischen Roten Kreuzes trotz Aufforderungen nicht gestoppt hatte. Die Behörden seien nicht über die Anwesenheit des Konvois im Norden des Bundesstaats Shan informiert gewesen, sagte ein Sprecher am Mittwoch. Die Schüsse sollen bereits am Dienstagabend abgegeben worden sein. Sie ereigneten sich in einem Gebiet, in dem sich die Regimestreitkräfte mit einer Rebellengruppe im offenen Konflikt befinde, berichtete die Nachrichtenwebsite „Myanmar Now“.


