Kerkeling und Herbst :
„Ich glaube nicht, dass Horst Schlämmer ‚Longevity‘ aussprechen kann“

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Treffen sich mal in Kuala Lumpur, mal aber auch – wie hier zum Gespräch – in Köln: Christoph Maria Herbst (links) und Hape Kerkeling
Treffen sich mal in Kuala Lumpur, mal aber auch – wie hier zum Gespräch – in Köln: Christoph Maria Herbst (links) und Hape KerkelingMarcus Simaitis

Hape Kerkeling und Christoph Maria Herbst haben zusammen den Film „Extrawurst“ gedreht. Im Interview sprechen sie darüber, ob früher alles besser war und welche Rolle Humor in Krisenmomenten spielt.

Herr Kerkeling, Herr Herbst, vor 48 Jahren hat Ihr Kollege Loriot den gepflegten Restaurantbesuch zweier Paare über einem Dessert namens Kosakenzipfel eskalieren lassen. In Ihrem Film „Extrawurst“ zerbricht nun die vorgebliche Gemeinschaft eines Tennisvereins am Konflikt, ob für das einzige muslimische Mitglied ein zweiter, schweinswurstfreier Grill angeschafft werden soll, worauf sämtliche Streitfragen der heutigen Gesellschaft aufploppen. Waren es rückblickend selige Zeiten, als man sich einfach nur über ein verschlucktes Zitronencremebällchen entzweite?
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