Wilderer wie Andreas S. :
„Ein seriöser Jäger würde so nicht vorgehen“

Von
Anna Schiller
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In diesem Hinterhof im saarländischen Sulzbach soll Andreas S. eine Schlachterei für Wildtiere betrieben haben.
In diesem Hinterhof im saarländischen Sulzbach soll Andreas S. eine Schlachterei für Wildtiere betrieben haben.Marcus Kaufhold

Er wird verdächtigt, in Kusel zwei Polizisten getötet zu haben: In der Jagdszene war Andreas S. als Wilderer bekannt. Ein Jäger erklärt, was er nachts im Wald gesucht haben könnte – und woran man Wilderer erkennt.

22 Stück Damwild sollen Andreas S. und sein Komplize auf der Ladefläche ihres Transporters gelagert haben, als sie von der Polizistin Yasmin B. und dem Polizisten Alexander K. kontrolliert wurden. „Hier zeigt sich wohl ein extremer Fall von Wilderei“, sagt Günther Klein, Sprecher des Landesjagdverband Rheinland-Pfalz. Für eine Jagdnacht wäre das eine ungewöhnlich große Beute: „Ein seriöser Jäger würde so nicht vorgehen.“ Sie hätten die Aufgabe, auf einen gesunden Wildbestand zu achten – die Jagd müsse nachhaltig sein.

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