Britischer Prinzgemahl : Prinz Philip ist kein Pantoffelheld

Der königliche Gemahl ist in all den Jahren sein eigener Herr geblieben. Er überlässt seiner Frau stets das Rampenlicht, doch zu Hause hat er die Hosen an. Ein Portrait.
Es gehört Größe dazu, stets einen Schritt hinter seiner Frau gehen zu müssen, ohne wie ein Pantoffelheld zu wirken. Das freilich ist eine Bezeichnung, die zum Herzog von Edinburgh so gar nicht passt. In den fast siebzig Jahren, seit der mittellose, deutsch-griechisch-dänische Prinz aus dem Hause Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg der „Firma“ beigetreten ist, wie er das Familienunternehmen Windsor nennt, ist er sein eigener Herr geblieben, der seinen Neigungen und Interessen diskret nachgeht. Anders als sein weniger selbstbewusster Sohn, der nicht verkraften konnte, dass ihm seine erste Frau Diana die Schau stahl, hat der machohafte Prinz Philip nie den Eindruck vermittelt, dass er sich etwas vergebe, wenn seine Frau im Rampenlicht steht.





