IT-Branche : Die Software AG schockt die Börse

Die Aktie der Software AG verliert acht Prozent. Der Grund: Das Darmstädter Unternehmen holt einen aggressiven Fonds aus Amerika an Bord – ein Eingeständnis verpasster Möglichkeiten.
Deutschlands zweitgrößtes Softwarehaus steht vor dem massivsten Umbau seiner jüngeren Geschichte. In der Nacht zum Dienstag gab die Software AG bekannt, den amerikanischen Technologieinvestor Silver Lake an Bord zu holen, sich von ihm eine Kapitalspritze von mehr als einer Viertelmilliarde Euro verpassen zu lassen und einen Wechsel der Spitzenposten im Aufsichtsrat zu akzeptieren. Damit soll das seit Jahren wirtschaftlich auf der Stelle tretende Geschäft des Darmstädter Unternehmens neuen Schwung erhalten und der seit Langem anvisierte Wachstumspfad wieder beschritten werden.





