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Hier darf Taring Padi weiter ausstellen: Das Hallenbad-Ost in Kassel.

Hanks Welt : Keiner schuld in Kassel

Wer „westliche Werte“ vertreten will, wie es jetzt immer heißt, muss auch für den Individualismus des Westens kämpfen. Die Documenta jedenfalls ist ein Dokument des Antiliberalismus.
Soziale Kunst: „Slum Art Festival“ im kenianischen Lunga Lunga, organisiert vom Wajukuu Art Project

Documenta und Kunsthandel : Abseits des Wertesystems

Bevor Antisemitismus die Documenta 15 diskreditierte, sollte kollektives Handeln ihr Großthema werden. In der „Lumbung Gallery“ wird Kunsthandel zum Sozialprojekt.
Hier darf Taring Padi weiter ausstellen: Das Hallenbad-Ost in Kassel.

Brosda zur Documenta : Politische Kunst ist genauso frei wie unpolitische

Der Hamburger Kultursenator Carsten Brosda unterstützte den Protest deutscher Kulturinstitutionen gegen die BDS-Resolution des Bundestags. In einem Artikel zum Documenta-Skandal warnt er jetzt vor einer absolut gesetzten Kunstfreiheit.

Covid-Datenchaos : Verdacht von Lug und Trug

Die neuen Regeln für Corona-Schnelltests sind undurchdacht und voller Widersprüche. Auch vulnerable Gruppen werden entmutigt, sich testen zu lassen. Was taugt das Testwesen dann noch?

Abgesagter Biologie-Vortrag : Cancel Culture an der Humboldt-Uni

Die Humboldt-Universität sagt den Vortrag der Biologin Marie-Luise Vollbrecht wegen angeblicher Transfeindlichkeit ab und distanziert sich von ihr. Die Hochschule beugt sich aktivistischem Druck und unterbreitet ein vergiftetes Angebot.

Brosda zur Documenta : Politische Kunst ist genauso frei wie unpolitische

Der Hamburger Kultursenator Carsten Brosda unterstützte den Protest deutscher Kulturinstitutionen gegen die BDS-Resolution des Bundestags. In einem Artikel zum Documenta-Skandal warnt er jetzt vor einer absolut gesetzten Kunstfreiheit.

Aktion von Klimaaktivisten : Hände weg von Van Gogh!

Klima-Aktivisten von „Just Stop Oil“ kleben sich in London an einen Van Gogh. Das bringt uns die heilen Landschaften des 19. Jahrhunderts auch nicht zurück.

Denkerhaus : Carl Schmitt zum Verkauf

Carl Schmitt, berüchtigter Jurist, verschanzte sich in einem sauerländischen Bungalow: Nun steht das Haus zum Verkauf – ein Schnäppchen.

Prominente für Waffenpause : Frieden schaffen ohne Ahnung

Erst der offene Brief aus der „Emma“, nun der nächste Appell in der „Zeit“: Prominente fordern, dass in der Ukraine die Waffen schweigen. Was die Ukrainer wollen, spielt offenbar keine Rolle. Und was Putins Truppen dort anrichten, auch nicht.

Aussage zu Kapitolsturm : Heldinnenmut

Die junge Cassidy Hutchinson bringt Donald Trump mit ihrer Aussage zum Kapitolsturm in höchste Bedrängnis. Ist das nun sein „politischer Nachruf“?

Benin-Bronzen an Nigeria : Jetzt sind die Museen am Zug

Nigeria wird Eigentümer der Benin-Bronzen. Ein Teil von ihnen bleibt als Leihgabe in Deutschland. Aber den ethnologischen Museen fehlt ein Konzept, wie sie sie ausstellen wollen.

Mercedes : Wer A absagt

Prima Klima? Von wegen. Mercedes schafft die A- und die B-Klasse ab und setzt noch mehr auf SUVs.

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  • Abgehängt in Kassel: das umstrittene Wandbild der Documenta

    Museumsverband und Documenta : Kasseler Folgeschäden

    Auch unscharfes Denken gefährdet die Kunstfreiheit: Die Präsidentin der deutschen Abteilung des International Council of Museums hat zum Documenta-Skandal eine schlecht redigierte Stellungnahme publiziert.
  • Wieder abhängen auf dem Kassler Friedrichsplatz nach dem Abhängen des antisemitischen Großbanners des indonesischen Künstlerkollektivs Taring Padi

    Desaster in Kassel : Ist die Documenta noch zu retten?

    Nach dem Documenta-Desaster: Sogar der Bundeskanzler fordert Konsequenzen, aber die Verantwortlichen klammern sich an ihre Posten. Jetzt soll die Ausstellung nach antisemitischen Werken durchsucht werden. Reicht das?
  • Ruangrupa, die Kuratoren der Documenta 15: Ajeng Nurul Aini, Farid Rakun, Iswanto Hartono, Mirwan Andan, Indra Ameng, Ade Darmawan, Daniella Fitria Praptono, Julia Sarisetiati, Reza Afisina.

    Documenta-Skandal : Schande, Verrat, Schock

    In einer Erklärung von Donnerstagabend entschuldigen sich die Documenta-Kuratoren von Ruangrupa für die antisemitischen Bilder eines von ihnen eingeladenen Kollektivs. Das jedoch hält den Skandal nach wie vor nur für ein interkulturelles Interpretationsproblem.
  • Stelenfeld: Letzte Reste vom antisemitischen und inzwischen abgebauten Banner „People's Justice“ des indonesischen Künstlerkollektivs Taring Padi stehen auf dem Friedrichsplatz vor dem Museum Fridericianum.

    Documenta und Antisemitismus : Das große Wegducken

    Kein Anschluss unter diesem Kollektiv oder: Von der Kunst, es nicht gewesen zu sein. Die Verantwortlichen für den Skandal der Documenta 15 geben die Verantwortung ringsum weiter.
  • Unter Druck: documenta-Chefin Sabine Schormann kündigt eine Untersuchung an, lehnt aber eine Vorabfreigabe von Kunstwerken durch Experten ab

    Scholz sagt Kassel ab : Documenta-Chefin kündigt Untersuchung an

    Der Vorsitzende des Documenta-Forums hält den Abbau des als antisemitisch kritisierten Kunstwerks für falsch. Forderungen, Kunstwerke hätten vorab überprüft werden müssen, weist er zurück. Die Chefin der Schau sieht das ähnlich.
  • Die documenta-Direktorin Sabine Schormann (links) und Mitglieder des Documenta-Kuratorenkollektivs Ruangrupa in Kassel

    Documenta-Skandal : Ruangrupa sagt sorry, Documenta-Chefin bleibt

    Das Documenta-Kuratorenkolletiv Ruangrupa entschuldigt sich. Man habe „darin versagt“, in dem Werk der Gruppe Taring Padi „die antisemitischen Figuren zu entdecken“. Die zum Rücktritt aufgeforderte Documenta-Chefin Sabine Schormann will bleiben.