Olympia-Skispringen :
Glück um Mitternacht für Katharina Althaus

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„Jetzt haben wir alle einen Grund zu feiern“: Katharina Althaus.
„Jetzt haben wir alle einen Grund zu feiern“: Katharina Althaus.dpa

2014 gewann Carina Vogt das erste Olympia-Gold für Skispringerinnen. Nun landet Katharina Althaus nervenstark auf Platz zwei. Doch das ist nicht der einzige Grund zur Freude für das deutsche Olympia-Team.

Das Timing hat gepasst. Wieder ist es einer Frau aus der noch jungen Skisprungsparte des Deutschen Skiverbands gelungen, die einzige Gelegenheit, die das olympische Veranstaltungsprogramm für sie derzeit bietet, für sich zu nutzen: Auch beim sportlichen Höhepunkt des aus ihrer Perspektive bis dahin schon ansprechend verlaufenen Winters bewies Katharina Althaus Nervenstärke. Am Montag, als die Nacht über Pyeongchang längst hereingebrochen war und nicht mehr viele Minuten bis zum Anbruch des neuen Tages fehlten, freute sich die Oberstdorferin nach Sprüngen auf 106,5 und 106 Meter über den Gewinn der Silbermedaille; es war das siebte Edelmetall für die bislang bei diesen Winterspielen auch sonst formidabel auftretende Auswahl des Deutschen Olympischen Sportbundes.

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