EM-Sponsoren : Die großen Namenlosen am Spielfeldrand

Wer kennt Hisense oder Socar? Eben. Sie sind als Sponsoren bei der EM in Frankreich, um bekannt zu werden. Dabei geht es ihnen um mehr als nur eine Imagekampagne.
Psst, Interesse an Eintrittskarten für das EM-Endspiel? Ganz einfach: Man muss nur im Kurznachrichtendienst Twitter dem Kanal von Hisense folgen, den Tweet „Win Tickets To The Final“ retweeten, und schon warten am 10. Juli zwei Plätze im Pariser Stade de France auf den glücklichen Gewinner. Nein, das ist kein unmoralisches oder betrügerisches Internet-Angebot. Ganz im Gegenteil. Der Elektronikkonzern Hisense gehört zu den wichtigsten Sponsoren der Fußball-Europameisterschaft. 50 Millionen Euro stecken die Chinesen nach eigenem Bekunden in die EM-Werbung. Sie sind damit der erste chinesische Sponsor überhaupt in der 56-jährigen Geschichte des europäischen Fußballwettbewerbs.





