Zukunft der Mundart : Fröhlich beleidigen auf Hessisch

Der „Datterich“ gehört in Darmstadt zum Allgemeingut, Badesalz babbelt auch für nichthessische Ohren. Doch wie ist es um die Zukunft dieser Mundart bestellt, wenn die meisten „mit einem hochdeutschen Schnabel“ sprechen?
Die derbe Variante der Darmstädter Mundart kommt gut an. Roland Hotz spricht einige Sätze, für Nicht-Darmstädter schwer zu verstehen, einen Dialog an der Supermarktkasse, irgendwas mit einem Apfel - ein kurzes Alltagsgespräch in der Umgangssprache, wie sie einst in den Gassen der Altstadt entstanden ist. Dafür applaudiert das Publikum im Kammerspiel des Staatstheaters in Darmstadt, wo in einer Podiumsdiskussion darüber gesprochen wird, ob die Mundart eine Zukunft habe. Der Theatermacher Hotz moderiert diese Debatte am Sonntagmorgen.



