Getötete Frau aus dem Nordend : Leichensuche im Hausmüll erfolglos

Vier Tage lang hat die Mordkommission in den Hausabfällen im Müllheizkraftwerk nach Jessica B. gesucht. Nun widmet sie sich „anderen Orten“.
Das vergangene Wochenende hatten sich die Beamten der Mordkommission sicherlich angenehmer vorgestellt. Unter Bergen von Abfällen suchten sie im Müllheizkraftwerk, das in der Nähe des Nordwestzentrums liegt, weiter nach der Leiche der seit dem 8.Juli vermissten Jessica B. Stimmt es, was der frühere Freund der Frankfurterin ausgesagt hat, hat er seine frühere Lebensgefährtin am 8.Juli im Streit getötet und ihre Leiche in einem Hausmüllcontainer verstaut. Die Tat gestanden hat er erst in der vergangenen Woche. Die Hoffnung, die Tote in der Abfallverbrennungsanlage zu finden, war deshalb von Anfang an gering. Es war zu hören, dass die Beamten die Suche in der Müllverbrennungsanlage einstellten. Man wolle sich nun „anderen Orten“ widmen. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft sagte, noch werde „alles versucht, um Leichenteile zu finden“. Welche Erfolgsaussichten die Ermittler jedoch hätten, sei ungewiss. „Wir haben da keine Erfahrungswerte.“



