Streit bei den Reitern :
Knicks vor Prinzessin Haya

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Reiterpräsidentin Haya bint al Hussein soll bleiben
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Reiterpräsidentin Haya bint al Hussein steht stark in der Kritik. Doch sie hat ihren Verband am Zügel. Die Mehrzahl der Delegierten spricht sich trotz schwerer Vorwürfe für die Prinzessin aus. Die Inszenierung ist perfekt.

Die Reiterpräsidentin Haya bint al Hussein hat ihren Verband am Zügel. Obwohl sie zuletzt aus den eigenen Reihen massiv kritisiert worden war, richtete die Mehrzahl der Delegierten am Donnerstag bei der Generalversammlung der Internationalen Föderation (FEI) in Montreux eine Ergebenheitsadresse gewaltigen Ausmaßes an sie. 100 von 133 nationalen Verbänden unterschrieben eine Petition, mit der sie gebeten wurde, ihre Pläne zu ändern und eine dritte Amtszeit anzustreben. Auch die Inszenierung war perfekt: Kurz bevor das Thema diskutiert wurde, verließ die jordanische Prinzessin den Raum. Drinnen priesen einige Delegierte sie hymnisch, darunter ein Vertreter des belgischen Verbandes, aus dem die fachlich fundierteste Kritik gekommen war.

FAZ

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