Staatsministerin im Interview : „Dieses Ergebnis ist ein Handlungsauftrag“

Christiane Schenderlein, Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, über verfehlte Ziele bei den Winterspielen, das Tempo der Spitzensportreform und wie von Olympia in Deutschland die ganze Gesellschaft profitieren soll.
Der erste Sonntag in Cortina war für mich besonders beeindruckend. Ich war live dabei, als Emma Aicher diese grandiose Silbermedaille gewonnen hat. Auch wenn am Ende nur ein Wimpernschlag zu Gold fehlte, hat uns das riesig gefreut. Zumal das Rennen von den schweren Unfällen zum Beispiel von Lindsey Vonn überschattet wurde. Am gleichen Abend konnten wir die erste Goldmedaille für Deutschland mit Max Langenhan im Rodeln bejubeln. Ich war im Zieleinlauf dabei und durfte ihm als eine der Ersten gratulieren. Diese überwältigenden Gefühle, der Jubel, das Erlebnis an der Bahn – das war besonders schön.
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