Eintracht Frankfurt : Nur keine Panik in der Krise

Spätestens nach dem 0:1 bei Mainz 05 ist sich Vorstandschef Bruchhagen der Lage der Eintracht bewusst, warnt aber vor Aktionismus. Trainer Veh hofft derweil, dass seine Spieler in zwei freien Tagen „runterkommen“.
Den neuerlichen Tiefschlag hat Heribert Bruchhagen noch nicht einmal live gesehen. Zu groß war die Anspannung beim Vorstandsvorsitzenden der Frankfurter Eintracht, der sich die letzten Minuten im Rhein-Main-Nachbarschaftsduell bei Mainz 05 nicht anschauen wollte. Schließlich wusste Bruchhagen: Von der 85. Minute an wird es gefährlich. So ist es in frappierender Ähnlichkeit gegen Hamburg, Freiburg, Nürnberg und Wolfsburg gewesen, als die Eintracht sicher geglaubte Punkte verspielte. Und nun auch in Mainz. Dass es die 88. und nicht die sonst übliche 86. Spielminute gewesen ist, in der die Eintracht einen dieser empfindlichen „Nackenschläge“ einstecken musste, die Trainer Armin Veh beklagte und die an seinem Nervenkostüm zerrten, macht die Lage der Frankfurter nicht besser. Im Gegenteil: Die Hessen stecken in der Krise. „Wenn man nach zwölf Spielen zehn Punkte hat, kommt man nicht umhin anzuerkennen, dass wir im Abstiegskampf sind“, sagte Bruchhagen.





