Ski alpin in Sotschi : Neureuther: „Ich brauche ein Wunder“

So ganz will Medaillenaspirant Felix Neureuther die Hoffnung auf einen Start beim Riesenslalom am Mittwoch noch nicht aufgeben. Die Entscheidung soll nun erst kurz vor dem Rennen fallen.
Auch eine Teilnahme im Slalom am Samstag ist ungewiss
Neureuther selbst hatte sich zuvor skeptisch geäußert: „Ich brauche ein Wunder“, sagte er der Bild-Zeitung (Dienstag). Der 29-Jährige hatte am Montag das erste Training nach seinem Auto-Unfall auf der Anreise nach Sotschi abbrechen müssen. Auch eine Teilnahme am Slalom am Samstag ist ungewiss. „Das Thema Slalom wird sich von Tag auf Tag weisen“, hatte Alpindirektor Maier gesagt.
Neureuthers Mutter Rosi Mittermaier äußerte sich am Dienstag zurückhaltend zu den Einsatzchancen ihres Sohnes. „Besonders gut sieht es aus der Distanz nicht aus. Mit Schmerzen würde es keinen Sinn machen“, sagte die zweimalige Olympiasiegerin in Sotschi. Sie wisse aber derzeit nichts Genaues zum Gesundheitszustand ihres Sohnes. „Skisportler sind ja einiges gewöhnt, aber ein Verkehrsunfall auf dem Weg zum Rennen, das ist schon was“, sagte Mittermaier.





