Deutsche Wintersportler : Habenichtse und ein paar Werbestars

Wintersportler schaffen es nur selten, aus ihren Erfolgen Kapital zu schlagen. Die meisten müssen genügsam oder sehr kreativ sein. Stars der Szene profitieren von einem medialen Grundrauschen.
Tanja Kolbe und Stefano Caruso gehören nicht zu den hochgehandelten Olympiaathleten im deutschen Team bei den Winterspielen. Dabei haben sich die beiden Eiskunstläufer ähnlich hart wie alle anderen für Sotschi vorbereitet. Sechs bis sieben Stunden Training pro Tag auf dem Eis, dazu Kraftkammer und Ballett. Nur ihr sportlicher Ehrgeiz und die Leidenschaft für den Eistanz haben sie in vielen schweren Momenten weiterkämpfen lassen. Die Finanzierung ihres Projektes steht ständig auf der Kippe. Schon bevor ihr Wettbewerb am Wochenende mit der Kurzkür beginnen wird, ist klar, dass sie keine Medaille gewinnen können. Wenigstens unter die besten 15 wollen die beiden Eistänzer kommen, damit sie eine gewisse Perspektive für die Zeit nach den Winterspielen haben. „Wir wollen einfach nur unser Bestes geben und hoffen auf eine gute Resonanz von den Zuschauern“, sagt Tanja Kolbe.





