Kein „Battle of Britain“ :
Kampf der Schwergewichtsstars Fury und Joshua geplatzt

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Weltmeister im Schwergewicht: Tyson Fury
Weltmeister im Schwergewicht: Tyson FuryPicture-Alliance

Schwergewichtsweltmeister Tyson Fury fordert den ehemaligen Champion Anthony Joshua zum Kampf heraus. Doch der lässt eine Frist verstreichen. Nun springt ein Deutscher ein.

Das „Battle of Britain“ im Boxring zwischen den Schwergewichtsstars Tyson Fury und Anthony Joshua ist geplatzt. Das teilte der WBC-Champion Fury bei Instagram mit. Trotz einer mündlichen Einigung vor einigen Wochen ließ Joshua am Montag eine Deadline verstreichen, um den Vertrag zu unterschreiben.

„Es ist offiziell“, sagte Fury in einem Video: „Es ist Montag nach 17 Uhr, es wurde kein Vertrag unterschrieben. Für Joshua ist es offiziell vorbei.“ Nachdem Joshua mit der Unterschrift gezögert hatte, hatte Fury eine Frist gesetzt. Joshua äußerte sich bislang nicht.

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„Werden die beste Show liefern“

Stattdessen kämpft Fury nun gegen den deutschen früheren Weltmeister Mahmoud Charr. Der Kampf ist für den 3. Dezember in Manchester oder Cardiff vorgesehen, wie Charrs Management mitteilte. „Tyson, du hast eine gute Entscheidung getroffen“, sagte Charr bei Instagram: „Wir werden unseren Fans die beste Show liefern.“

Fury, der zwischen Genie und Wahnsinn wie zwischen Rücktritt und Weitermachen schwankt, hatte den ehemalige Weltmeister Joshua Anfang September in den Sozialen Medien herausgefordert. Dessen Management hatte einige Tage später eigentlich mitgeteilt, „alle Bedingungen“ für ein Duell akzeptiert zu haben. Nach zwei Niederlagen gegen den Ukrainer Alexander Usyk ist der frühere Champion Joshua ohne WM-Gürtel.

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