Abschied vom Siegerteam Ineos : Radstar Froome flieht vor der Kapitänsflut

In den Trikots von Sky und Ineos wurde Chris Froome zur prägenden Figur des Radsports. Nun entscheiden sich Team und Profi für einen klaren Schnitt. Bevor das neue Abenteuer beginnt, will sich der Brite noch einen Traum erfüllen.
Vor zwei Jahren noch zweifelte niemand daran, dass Chris Froome bald in die Ahnengalerie der Besten seines Sports aufrücken würde: in den elitären Klub der fünfmaligen Tour-de-France-Sieger. Deren einzige Mitglieder bislang die Herren Anquetil, Merckx, Hinault und Indurain sind. Froome hatte die Frankreich-Rundfahrt zwischen 2013 und 2017 vier Mal gewonnen, der Radsport hatte einen unverwundbaren erscheinenden Patron, eskortiert vom unbesiegbar erscheinenden Team Sky (heute Ineos). Doch diesen Status hat der Brite eingebüßt. 2018 erwies sich der walisische Teamkamerad Geraint Thomas auf französischen Landstraßen als der Stärkere, im Vorjahr pausierte Froome aufgrund eines kurz zuvor erlittenen heftigen Sturzes, bei dem er diverse Knochenbrüche davontrug.





