Handball-WM : Nationalmannschaft will Sonderangebot nutzen

Die WM-Teilnahme in Qatar ist ein Geschenk. Beim Comeback auf der Weltbühne gegen Polen kämpft der deutsche Handball zurzeit um den Anschluss - auch auf sportpolitischem Parkett.
Man kann auch mit „Romeo und Julia“ vorankommen im Handball. Das war kürzlich auf Island so, bei einer der letzten Etappen der Deutschen auf dem Weg zur Weltmeisterschaft in Qatar. Sie hatten sportliche Auftritte, und sie versuchten, mit Aufführungen abseits des Spielfeldes ihren Zusammenhalt zu stärken. Die Spieler mussten in Kleingruppen Darbietungen vorführen, und am besten schlug sich dabei dem Vernehmen nach das Ensemble um Kapitän Uwe Gensheimer mit dem Shakespeare-Stück. Eine ungewöhnliche Art, das Teambuilding zu forcieren. Aber die Deutschen glauben, daraus Stärke gezogen zu haben - und sie wähnen sich gerüstet für das Turnier in Qatar, das für sie am Freitag (17 Uhr/ live in Sky und F.A.Z.-Liveticker) mit dem Duell mit Polen beginnt.





