Handball : Hannings Buch für den Aufschwung

DHB-Vizepräsident Bob Hanning will, wenn schon nicht den Handball, so wenigstens den deutschen Verband in seiner Nationalmannschaftsarbeit neu erfinden. Auch Bundestrainer Martin Heuberger muss sich an ein neues Tempo gewöhnen.
Ein paarmal lächelte Martin Heuberger verstohlen, als er hörte, was der neben ihm sitzende Bob Hanning alles verändern will. Seit Hanning beim Bundestag des Deutschen Handballbundes (DHB) Ende September zum Vizepräsidenten Leistungssport gewählt worden ist, vergeht kein Tag, an dem er nicht irgendetwas anstößt. Bundestrainer Heuberger muss sehen, dass er mitkommt: „Manches geht mir zu schnell“, sagte Heuberger am Mittwoch, „Bob will unbedingt etwas bewegen, er versprüht viel Energie“ - und schob grinsend hinterher: „Wir telefonieren mehrfach täglich.“





