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Handball-Bundestrainer Prokop : „Ich musste das Team wieder hinter mich bringen“

  • -Aktualisiert am

„Ich war der Julian Nagelsmann des Handballs“: Christian Prokop. Bild: dpa

Sein erstes Turnier als Handball-Bundestrainer war eine harte Lehre. Bei der Heim-WM soll alles besser werden. Zuvor spricht Christian Prokop über Heldenhandball, die harte Kritik und eine Personalie, die für Wirbel sorgt.

          8 Min.

          Christian Prokop wurde im Juli 2017 Nachfolger von Dagur Sigurdsson – mit gerade einmal 38 Jahren. Er gilt als Taktik-Tüftler und Perfektionist, bei der EM 2018 aber ging sein Plan nicht auf.

          Christian Kamp
          Sportredakteur.

          Deutschland, ein Handball-Wintermärchen – daran werden spätestens im Januar wieder alle denken, wenn die WM losgeht, die hier und in Dänemark gespielt wird. Wie haben Sie das Original erlebt, 2007?

          Ich war im Halbfinale und Finale in der Köln-Arena dabei und völlig mitgerissen. Vor allem das Halbfinale gegen Frankreich war ein Wahnsinnsspiel. Da war mir am Ende völlig egal, was alles passiert. Alle wollten nur eines: dass wir gewinnen. Damals hat sich jeder von dieser Euphorie anstecken lassen, dass den Handballern zu Hause so ein Riesenwurf gelingt. Dieses Halbfinale und was danach kam, hat für einen richtig großen Boom gesorgt. Das Finale gegen Polen war etwas ruhiger, aber der letzte entscheidende Schritt.

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