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Kommentar zur Finalrunde : Was die Handball-WM entscheidet

  • -Aktualisiert am

Grenzwertig: Die Handballer wie Uwe Gensheimer und der Kroate Zeljko Musa (oben) werden bei der WM enorm belastet. Bild: AFP

Deutschlands kraftvoller, auf vielen Schultern lastender Handball begeistert. Verletzungen und Schützenhilfe, Fans und Schiedsrichter halfen punktuell mit. Es ist bisher fast perfekt gelaufen. Doch nun kommt Norwegen.

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          Da saßen sie auf der Tribüne der „Jyske Bank Box“ in Herning, hatten sich den Tabak Snus unter die Oberlippe geschoben, tippten auf ihren Smartphones herum und schauten zu, wie Schweden erst gegen Norwegen verlor, dann gegen Dänemark. Schweden war die überragende Mannschaft der WM-Vorrunde, das war feinster Positionshandball, unterstützt von harter Abwehrarbeit. Für das Erste stand Spielmacher Jim Gottfridsson. Für das Zweite Kreisläufer Jesper Nielsen. Beide verletzten sich, konnten Schweden nicht helfen, das Halbfinale zu erreichen.

          Handball-WM 2021

          Statt des Griffs nach Medaillen müssen sich die geschwächten Skandinavier mit dem Spiel um Platz fünf gegen Kroatien begnügen. Auch die enttäuschten Kroaten mussten gegen Deutschland auf ihren verletzten Regisseur Luka Cindric verzichten. Fast alle, die jetzt noch dabei sind, gehen am Stock. Im Halbfinale Dänemark gegen Frankreich müssen die Dänen ohne Rechtsaußen Hans Lindberg und Kreisläufer René Toft auskommen. Frankreich verlor schon im Vorrundenspiel gegen Deutschland Kapitän Cedric Sorhaindo. Die Deutschen vermissen gegen Norwegen an diesem Freitag (20.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Handball-WM und in der ARD) im Halbfinale ihren schwerverletzten Spielmacher Martin Strobel.

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