Reaktionen auf WM-Bericht : „Ein völliges Versagen im DFB“

Beweise für einen Stimmenkauf vor der WM 2006 gibt es nicht. Dennoch übt die aktuelle DFB-Führung Kritik am Verhalten der alten Verantwortlichen. Und der designierte DFB-Präsident stellt eine Forderung.
Der Deutsche Fußball-Bund hat den früheren Präsidenten Theo Zwanziger und den ehemaligen Schatzmeister Horst R. Schmidt im Zuge der Affäre um die WM 2006 indirekt angegriffen. „Der DFB hat zehn Millionen Schweizer Franken an eine dem Einflussbereich Mohamed bin Hammams zuzurechnende Firma in Doha gezahlt“, sagte DFB-Interimspräsident Rainer Koch am Freitag in Frankfurt. Es sei ein Zahlungsvorgang, der „zehn Jahre verheimlicht, zehn Monate beschönigt“ und eigentlich in „zehn Sekunden zu erklären“ gewesen sei.





