Deutschland als Vorbild? : Zeit, dass sich im Fußball was dreht

Hans-Joachim Watzke fordert Europas Regierungen zum Handeln auf. Gesetze sollen das „Kulturgut“ Fußball vor fragwürdigen Investoren schützen. Deutschland könne zum Vorreiter in Europa werden.
In dieser Woche wird in der Zentrale der Europäischen Fußball-Union (UEFA) etwas passieren, was in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten nicht oft passiert ist, wenn es um die Zukunft des Fußballs ging: Am Regierungssitz des europäischen Fußballs wird diskutiert, offen und streitig. Auf den ersten Blick geht es dabei um Detailfragen der schon beschlossenen Reform der Champions League von der Saison 2024/25 an, die am 11. Mai auf dem UEFA-Kongress aufgrund zahlreicher Widerstände nochmals verändert werden könnte. Die meisten Verbände und Klubs werden in Wien weiterhin vor allem im Blick haben, wie ihre Klientel ein möglichst großes Stück vom internationalen Kuchen abbekommt. Und es geht dabei, wie seit Jahren, nicht zuletzt um die Frage: Werden die Großen immer größer? Business as usual, könnte man meinen.
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