FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Urteile im FIFA-Skandal :
„Gigantische Verschwendung staatsanwaltlicher Ressourcen“

Von
Jürgen Kalwa, New York
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Deal! FIFA-Präsident Gianni Infantino (rechts) überreicht Donald Trump den FIFA-Friedenspreis.
Deal! FIFA-Präsident Gianni Infantino (rechts) überreicht Donald Trump den FIFA-Friedenspreis.AP

Bilder verhafteter Funktionäre gehen 2015 um die Welt. Nun könnten weitere Urteile kassiert werden. Dahinter steckt weniger Donald Trumps Verbindung zum Fußball als „krasser Übereifer“ der US-Justiz.

Als die amerikanische Justizministerin Loretta Lynch am 27. Mai 2015 in der Bundesdistriktstaatsanwaltschaft in Brooklyn einer staunenden Öffentlichkeit live im Fernsehen die Anklageschrift gegen vierzehn Fußballfunktionäre, Sportrechtehändler und Marketingmanager präsentiert, steht sein Name ganz oben auf dem Dokument: Jeffrey Webb von den Kaimaninseln. Er ist damals 50 Jahre alt.

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