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Dritte Liga : Braunschweig steigt auf, Bayern vor Double

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Braunschweigs Benjamin Kessel (vorne) feiert mit seinen Mitspielern Bild: dpa

Eintracht Braunschweig ist die Rückkehr in die Zweite Liga geglückt. Die Fans feiern das trotz Corona. Und in München ist eine zweite Meisterschaft in Sicht. Preußen Münster steigt hingegen ab.

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          Eintracht Braunschweig hat den Aufstieg in die Zweite Liga perfekt gemacht. Am vorletzten Spieltag der Dritten Liga siegte der frühere deutsche Meister gegen Waldhof Mannheim 3:2 (2:1) und hat dank des späten 2:2-Ausgleichstreffers von Tabellenführer Bayern München II in der Nachspielzeit gegen den MSV Duisburg uneinholbare vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.

          Die Würzburger Kickers unterlagen bei Aufsteiger Viktoria Köln 1:5 (0:0). Braunschweig hat 64 Punkte, die Kickers auf Platz drei 63. Die Bayern-Reserve darf gemäß Regeln nicht aufsteigen, kann aber am letzten Spieltag die Meisterschaft feiern. Ebenso wie die erste Mannschaft der Münchener zwei Spielklassen höher in der Bundesliga.

          „So eine Saison habe ich noch nicht erlebt. Man hat uns nicht zugetraut, was wir hier erreicht haben. Wir haben das Maximum rausgeholt, das wird eine lange Nacht“, sagte Braunschweigs Trainer Marco Antwerpen bei MagentaSport.

          Preußen Münster steht nach einer deutlichen 0:3 (0:1)-Niederlage gegen den SV Meppen hingegen als dritter Absteiger nach dem FC Carl Zeiss Jena und der SG Sonnenhof Großaspach fest, da sich im Abstiegsduell der FSV Zwickau gegen den Chemnitzer FC 2:1 (0:0) durchsetzte. Mike Könnecke (84. Minute) erzielte in der Schlussphase den entscheidenden Treffer für Zwickau. Ein weiteres Jahr in der Dritten Liga verbleiben darf der Hallesche FC. Dem HFC reichte ein 1:1 (1:0) gegen den 1. FC Kaiserslautern.

          Der MSV Duisburg bleibt durch Remis in München nach der sechsten Partie in Folge ohne Sieg mit 59 Zählern auf Rang fünf, kann sich damit weiter Hoffnungen auf die Relegation gegen den 1. FC Nürnberg machen. Der viertplatzierte FC Ingolstadt (60) verlor gegen den 1. FC Magdeburg, der den Klassenerhalt sicherte, 0:2 (0:0). Ebenfalls noch berechtigte Chancen auf den Gang in die Zweite Liga darf sich Hansa Rostock machen, das den KFC Uerdingen 1:0 (1:0) schlug und mit nur einem Punkt Rückstand auf Ingolstadt lauert.

          In Braunschweig war Doppelpacker Martin Kobylanski der Mann des Abends. In der 73. Minute gelang ihm der Siegtreffer für die Niedersachsen. Zuvor hatte Waldhof nach den Treffern von Kobylanski (4.) und Manuel Schwenk (44.) jeweils ausgeglichen. In München machte Leon Dajaku (90.+2) die gute Ausgangsposition der Duisburger mit dem Schlusspfiff zunichte.

          Mehrere tausend Fans haben anschließend den Aufstieg ihres Vereins gefeiert. Nach dem 3:2-Sieg gegen Waldhof Mannheim versammelten sich viele von ihnen vor dem Eintracht-Stadion, um mit der Mannschaft zu feiern. Die Spieler standen währenddessen an den Hinterausgängen der Haupttribüne. Zeitgleich fanden in der Stadt mehrere Autokorsos statt. Trotz der Kontaktbeschränkungen während der aktuellen Corona-Pandemie hatte es solche Bilder zuletzt auch nach dem Bundesliga-Aufstieg von Arminia Bielefeld oder dem Zweitliga-Abstieg von Dynamo Dresden gegeben.

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