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Auszeichnung der Fifa : Cristiano Ronaldo zum vierten Mal Weltfußballer des Jahres

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The winner takes it all: Cristiano Ronald ist zum vierten Mal zum Weltfußballer gewählt worden. Bild: dpa

Cristiano Ronaldo ist zum vierten Mal zum FIFA-Weltfußballer gewählt worden. Der Portugiese setzte sich gegen seinen ewigen Rivalen durch. Auch eine Deutsche darf sich freuen

          Keine Überraschung in Zürich: Wie erwartet ist Cristiano Ronaldo zum vierten Mal zum Weltfußballer des Jahres gewählt worden. Der Portugiese und Stürmer von Real Madrid setzte sich gegen seinen Dauerkonkurrenten Lionel Messi und den Franzosen Antoine Griezmann durch.

          Für Ronaldo ist dies das späte Ende eines besonderen Fußballjahres. Nicht nur gewann er mit Real Madrid die Champions League. Auch krönte er nach mehreren Misserfolgen seine Karriere in der portugiesischen Nationalmannschaft, als er in Frankreich Europameister wurde.

          Neid wird Trainerin des Jahres

          Auch der deutsche Frauenfußball darf sich freuen: Knapp fünf Monate nach ihrem goldenen Abschied als Coach der deutschen Frauen in Rio erhielt Silvia Neid zum dritten Mal die Trophäe als Fifa-Welttrainerin. Sie setzte sich wie schon im Olympia-Finale gegen die Schwedin Pia Sundhage durch, zudem stand die Vorjahressiegerin Jillian Ellis als Trainerin der Amerikanerin unter den Top drei. „Ich bin überwältigt, das ist eine große Ehre für mich, diese Trophäe zu gewinnen“, schwärmte Neid. „Das ist der Wahnsinn.“

          Mit der Kür zeigt sich auch im Ruhestand noch einmal der absolute Ausnahmestatus von Neid. Kein anderer Kollege von ihr erhielt die höchste individuelle Auszeichnung im Frauenfußball bislang mehr als einmal. 2010 wurde Neid bei der ersten Auflage geehrt, drei Jahre später nach dem EM-Titel abermals.

          Die deutsche Fußballtrainerin Silvia Neid ist abermals mit dem „Ballon d’Or“ ausgezeichnet worden.

          „Es ist immer schön hier zu sein, es macht immer sehr viel Spaß hier“, sagte Neid und berichtete von ihrem Trainerinnen-Ruhestand: „Ich bin ja weiterhin beim Deutschen Fußball-Bund beschäftigt als Chefscout für Frauenfußball und bin auf der Suche nach Trends.“

          Neben Neid hatte auch ihre Olympia-Torschützenkönigin von Rio de Janeiro die Chance auf eine Auszeichnung bei den „The Best FIFA Football Awards“. Melanie Behringer war wie Brasiliens Superstar Marta und Vorjahressiegerin Carli Lloyd unter den letzten Drei für die Kür zur Fifa-Weltfußballerin. „Für mich ist es das erste Mal hier“, sagte Bayern Münchens Mittelfeldspielerin Behringer. „Das ist für mich etwas ganz Besonderes.“ Als deutsche Spielerinnen wurden nach der dreimaligen Siegerin Birgit Prinz (2003-2005) zuletzt Nadine Angerer (2013) und Nadine Keßler (2014) ausgezeichnet.

          Zum Trainer des Jahres wurde Claudio Ranieri. Der Trainer des Überraschungsmeisters aus England, Leicester City, gewann vor Zinedine Zidane.

          Bei der Wahl waren zu gleichen Teilen die Spielführerinnen und Cheftrainer von Frauen-Nationalteams, eine ausgewählte Gruppe von Medienvertretern sowie erstmals auch Fans stimmberechtigt.

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