DFL-Präsident Rauball :
Ein Abgang ohne Wehmut

Von
Roland Zorn, Dortmund
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Eine runde Sache: Unter Präsident Reinhard Rauball ist die Bundesliga ökonomisch gewachsen.
Eine runde Sache: Unter Präsident Reinhard Rauball ist die Bundesliga ökonomisch gewachsen.dpa

Reinhard Rauball geht nach zwölf Jahren an der Spitze der DFL. Seine Amtszeit ist verknüpft mit einer Erfolgsgeschichte der Bundesliga. Mit Eigenlob aber will sich der „kleine Doktor“ partout nicht schmücken.

Über seine zwölf Jahre als Präsident der Deutschen Fußball-Liga e. V. (DFL) spricht Reinhard Rauball wie ein Notar über eine Beurkundung. Von Berufs wegen als Dortmunder Rechtsanwalt und Notar der Sache verpflichtet, versagt er seiner Erfolgsbilanz den Hauch einer emotionalen Unterfütterung. Nüchtern, sachlich, leidenschaftslos referierte der 72 Jahre alte Doktor der Rechtswissenschaft vor ein paar Tagen in einem Dortmunder Hotel über seine Zeit an der Spitze der DFL, die an diesem Mittwoch bei der Berliner Generalversammlung des Dachverbandes des deutschen Profifußballs zu Ende geht.

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