Formel 1 in Austin : Talent allein reicht Hamilton nicht mehr

Weg vom beleidigten Star zum akribischen Piloten: Lewis Hamilton wechselt kurz vor dem Rennen in Austin seine Haltung. Er will Rosberg im Kampf um den Titel noch abfangen – und hat womöglich ein Ass im Ärmel.
Bei Mercedes stellen sich Teamführung und Ingenieure seit ein paar Grands Prix die immer gleiche Frage: Welchen Rennfahrer bekommen wir denn diesmal zu sehen? Nein, damit ist nicht Nico Rosberg gemeint. Der Spitzenreiter der Formel-1-Fahrerwertung besticht in diesem Jahr mit Beständigkeit. Immer voll konzentriert, ausgeglichen, konstant schnell, seine Fehlerquote liegt fast bei null. Das Wort Weltmeisterschaft nimmt er auch vier Rennen vor Ende mit 33 Punkten Vorsprung auf seinen Teamkollegen Lewis Hamilton nicht in den Mund: „Warum soll ich Energien verschwenden mit etwas, das meilenweit weg ist?“





