Kreditauskunftsdienst : Volksbanken und Sparkassen sichern sich Mehrheit an Schufa

Die beiden Verbünde verhindern Übernahme durch schwedischen Finanzinvestor EQT. Die Neutralität der Schufa soll bewahrt bleiben.
Die Volks- und Raiffeisenbanken haben ihren Anteil an dem Kreditauskunftsdienst Schufa ausgebaut. Zusammen mit den Sparkassen halten sie nun mehr als 50 Prozent an dem in Wiesbaden sitzenden Auskunftsdienstleister. Die bereits an der Schufa beteiligten Volks- und Raiffeisenbanken hätten Vorkaufsrechte ausgeübt und ihren Anteil an der Schufa damit auf 27,2 von 20,5 Prozent ausgebaut, teilte der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) am Donnerstag mit. Die öffentlich-rechtlichen Sparkassen halten 26,4 Prozent; auch sie wollen erklärtermaßen weiter aufstocken.


