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Aktie bricht um 20 Prozent ein : SMA senkt abermals die Jahresprognose

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Um SMA Solar steht es nicht gut. Bild: dpa

Entgegen den Erwartungen hat sich der Geschäftsrückgang im November bei SMA Solar fortgesetzt. Der Aktienkurs des Unternehmens brach erheblich ein.

          SMA Solar hat zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr gekappt. Der Geschäftsrückgang habe sich im November entgegen den Erwartungen fortgesetzt, teilte das Unternehmen am Freitag in Niestetal mit. Die Restrukturierungsmaßnahmen würden nun verstärkt. Dem Unternehmen machten in diesem Jahr ein Preisdruck im Geschäft mit Solaranlagen sowie ein Markteinbruch in China zu schaffen. Die im S-Dax notierte Aktie brach zeitweise um fast 20 Prozent ein.

          Den Umsatz für 2018 sieht SMA Solar nun lediglich bei 760 bis 780 Millionen Euro, das operative Ergebnis (Ebitda) würde durch Einmaleffekte und Restrukturierungskosten weiter belastet. Hier geht der Konzern jetzt von einem Verlust im mittleren bis oberen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich aus. Die Aussicht für 2019 bleibe unverändert.

          „Wir gehen davon aus, dass wir die Gespräche mit dem Betriebsrat über die geplanten Restrukturierungsmaßnahmen zeitnah abschließen werden“, sagte SMA-Chef Jürgen Reinert laut Mitteilung. Anfang des kommenden Jahres werde „mit der Implementierung“ begonnen. Mit neuen Produkten in neuen Märkten sowie gesteigerten Vertriebsanstrengungen solle der Umsatz im kommenden Jahr gesteigert und ein positives Ebitda erzielt werden, hieß es weiter.

          SMA SOLAR

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          Ende September hatte SMA schon die Prognose für das laufende Jahr gesenkt. 2018 werde der Umsatz nur noch 800 bis 850 Millionen Euro betragen, statt bis zu einer Milliarde Euro, hieß es damals. Beim Ebitda hatte das Unternehmen zuvor ein ausgeglichenes bis leicht negatives Ergebnis angekündigt.

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