Vergabe der WM 2006 : DFB soll Hinweise auf Korruption vertuscht haben

Der Deutsche Fußball-Bund hat Hinweise auf korrupte Vorgänge im Vorfeld der WM-2006-Vergabe angeblich systematisch vertuscht. Das belegen einem Medienbericht zufolge die Ermittlungsergebnisse der Kanzlei „Freshfields“.
Der Deutsche Fußball-Bund hat nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“, des NDR und des WDR in der Affäre um die WM 2006 jahrelang Dokumente und Hinweise vertuscht, die auf Korruption oder zumindest dubiose Geschäfte hindeuten. Der Bericht stützt sich auf Ermittlungen der Kanzlei Freshfields. Die „SZ“ zitiert unter anderem aus der Befragung des früheren Vize-Generalsekretärs Stefan Hans, der gegenüber den Ermittlern von einem „Hochreck“ der Verschleierung gesprochen haben soll. Freshfields untersucht die Affäre im Auftrag des DFB, Hans selbst war im Zuge des Skandals vom Verband gekündigt worden.





