Putins Spiele :
Weggesperrt

Christoph Becker
Ein Kommentar von
Lesezeit:
Nur gute Worte sind genehm: Präsident Putin im Plausch mit Stabhochspringerin Jelena Isinbajewa, der „Bürgermeisterin“ des olympischen Dorfs
Nur gute Worte sind genehm: Präsident Putin im Plausch mit Stabhochspringerin Jelena Isinbajewa, der „Bürgermeisterin“ des olympischen DorfsAFP

Russland demonstriert mit seiner Olympiastadt, dass es wieder Weltmacht sein will. Wer aber gegen die Spiele ist und dafür auf die Straße geht, der wird nicht geduldet.

Wir sind in Sotschi, die Stadt hat sich unglaublich verändert, ich kann es nicht glauben“, twitterte Jana Rudkowskaja am Mittwoch. „Wie hat das funktioniert? Fantastisch!“ Rudkowskaja ist die Frau von Jewgeni Pluschenko, die beiden sind schön, erfolgreich - und linientreu. Ein Traumpaar in Putins Russland. Fragt sich nur, wer träumt und wer gerade eine albtraumhafte Realität erlebt. Denn im gleichen Russland, das binnen sieben Jahren eine Olympiastadt mit dazugehöriger Bergstation aus dem Boden stampfte, um zu demonstrieren, dass es wieder eine Weltmacht ist, bekommen in den Tagen vor den Spielen diejenigen Besuch von der Obrigkeit, die mit dem Großmachtstreben wenig anfangen können und sich stattdessen in der Öffentlichkeit sorgen. Um die Menschenrechte, zum Beispiel, oder um die Umwelt, die enorm gelitten hat unter den Olympiainvestitionen.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Viel Rauch um Sergio Pérez: der Mexikaner bleibt beim US-Team Cadillac
Formel 1:
Cadillac setzt weiter auf Pérez

Rechtzeitig vor seinem Heimrennen in Mexiko verlängert Sergio Pérez seinen Vertrag bei Cadillac. Noch wartet das US-Team auf seine ersten Punkte in der Formel 1.

Stellenmarkt