Start in Skisprung-Saison : Wellingers bemerkenswerter Reifeprozess

Die lange Vorbereitung ist beendet, die Skispringer starten in Wisla in die neue Saison. Besonders viel erwartet der Bundestrainer von einem deutschen Athleten.
Das Timing passt. Pünktlich zu diesem Wochenende, an dem die langen Wochen der Vorbereitung ein Ende haben und erstmals mit zählbaren Resultaten zu rechnen ist, die Aufschluss über die Qualität der zurückliegenden Grundlagenarbeit des Sommers geben, sendet der Winter ein paar kalte Vorboten über Schlesien. Die Rahmenbedingungen – leichter Schneefall und Temperaturen rund um den Gefrierpunkt – dürften zum Weltcup-Auftakt der Skispringer an der Adam-Malysz-Schanze von Wisla, wo an diesem Samstag (16.00 Uhr im ZDF und bei Eurosport1) der Startschuss in eine besonders spannungsgeladene Saison fällt, stimmen. Werner Schuster, der österreichische Bundestrainer des Deutschen Skiverbands (DSV), prognostizierte jedenfalls vorab eine „tolle Atmosphäre“, von der er sich erhofft, dass sie seinen Leuten den nötigen Auftrieb verleiht, um bei den zahlreichen Großereignissen, die demnächst anstehen, ein Wort bei der Titelvergabe mitreden zu können.





