Eisschnelllauf-WM :
Beckert Zweite, Pechstein Dritte

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Eiszeit: Beckert (l.), Sablikova (m.), Pechstein
Eiszeit: Beckert (l.), Sablikova (m.), Pechsteindpa

Stephanie Beckert und Claudia Pechstein haben es bei der WM in Heerenveen auf das Podest geschafft. An Martina Sablikova kamen die deutschen Eisschnellläuferinnen über 5000 Meter aber nicht heran.

Mit Silber und Bronze haben Stephanie Beckert und Claudia Pechstein über 5000 Meter die Medaillen zwei und drei für das deutsche Eisschnelllauf-Team bei der Einzelstrecken-WM geholt. Titelverteidigerin Martina Sablikova war in Heerenveen wie erwartet erneut eine Klasse für sich - an ihre Zeit kam am Samstag niemand mehr heran.

Die Tschechin war in 6:50,46 Minuten wie schon am Donnerstag über 3000 Meter nicht zu schlagen und wurde zum fünften Mal in Serie Weltmeisterin über fünf Kilometer. Das war zuvor nur der Erfurterin Gunda Niemann-Stirnemann gelungen. Beckert sicherte sich in 6:56,64 Minuten ihre zweite Silbermedaille bei dieser WM. „Ich bin überglücklich mit den zwei Silbermedaillen“, sagte die 23-Jährige. Zu ihrer nicht ganz geglückten Aufholjagd meinte sie: „Ich habe versucht, vorn drauf zu laufen, das ist nicht gelungen. Hinten ist schon ein bisschen die Luft ausgegangen.“

Pechstein lief 7:04,01 Minuten im deutschen Duell und holte beim gleichen Einlauf wie vor einem Jahr in Inzell ihre 57. internationale Medaille. Im Ziel streckte die 40-Jährige jubelnd die Arme in die Luft, Beckert war nach ihrem Endspurt dagegen total ausgepumpt. Die Berlinerin Bente Kraus (7:20,96) landete auf Platz 13.

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