Vierschanzentournee :
Es reicht doch für mehr als „Elchspringen“

Achim Dreis
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Mittendrin statt nur dabei: Richard Freitag (2.v.l.) verweist Stefan Kraft (l.), Simon Ammann und Noriaki Kasai
Mittendrin statt nur dabei: Richard Freitag (2.v.l.) verweist Stefan Kraft (l.), Simon Ammann und Noriaki Kasaidpa

Die deutschen Skispringer vermeiden ein bitteres Jubiläum: Richard Freitag gewinnt im 50. Springen nach dem zuvor letzten deutschen Triumph bei einem Wettbewerb der Vierschanzentournee. Der überraschende Auswärtssieg befreit von einer großen Last.

Der ehemalige Tournee-Sieger Andreas Goldberger hatte in der österreichischen Kronenzeitung einen Vorschlag gemacht: „Eigentlich müssten die Deutschen darum bitten, dass man die Tournee einmal umgekehrt springt. Erst in Österreich und dann in Deutschland.“ Denn der Heimvorteil in den entscheidenden Springen mache doch enorm viel aus. In etwa so, wie wenn eine Fußballmannschaft in der zweiten Halbzeit aufs Heimtor spielen darf, hinter dem die eigenen Fans stehen. Klingt wie nett gemeint und war doch eine hübsch verpackte Spitze gegen die zuletzt chronisch erfolglosen Deutschen.

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