Zeuge Tuchel vor Gericht :
„Ohne Anschlag wäre ich noch BVB-Trainer“

Von
Marcus Bark, Dortmund
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Noch einmal als BVB-Trainer gefragt: Thomas Tuchel schildert vor dem Landgericht die Folgen des Attentats auf den Mannschaftsbus.
Noch einmal als BVB-Trainer gefragt: Thomas Tuchel schildert vor dem Landgericht die Folgen des Attentats auf den Mannschaftsbus.dpa

Tuchel sagt als Zeuge vor dem Landgericht aus. Und wie Schmelzer, Bender und Weidenfeller ist er überzeugt: „Es war falsch, direkt am Tag nach dem Anschlag wieder zu spielen.“

Da war der Fußballtrainer, der „ganz am Anfang das Gefühl hatte, wir hätten jemanden überfahren“. Da war der Kapitän, der „immer wieder mal darüber nachdenkt, was für ein Riesenglück wir gehabt haben“. Da war der Torwart, der heute noch in psychologischer Behandlung ist und sagte: „Das Attentat hat mein Leben verändert.“ Zehn Zeugen sagten am Montag vor dem Dortmunder Landgericht aus. Zehn Menschen, die am 11. April 2017 in dem Bus saßen, auf den Sergej W. einen Anschlag verübte, um reich zu werden.

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