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„Deutschland ist wieder bereit für Olympische Spiele“

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Legenden: Ulrike Nasse-Meyfarth, Renate Stecher, Heide Ecker-Rosendahl
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Heide Ecker-Rosendahl hat beim Sportpresseball den Pegasos-Preis erhalten. Die Olympiasiegerin von 1972 sagte, Deutschland sei abermals bereit, Olympische Spiele auszutragen.

Den Ton für den Deutschen Sportpresseball am Samstagabend setzte noch auf dem roten Teppich Kristina Vogel: Die seit einem Trainingsunfall auf den Rollstuhl angewiesene Bahnrad-Olympiasiegerin sprach das schöne Wort „Kiefermuskelkater“. „Ich hoffe einfach, dass ich so viel zu lachen habe, dass mir der Kiefer weh tut“, erläuterte sie. Vogel war wie Dutzende andere aktive wie ehemalige Leistungssportler zu Gast bei der 40. Auflage des vom Verband Deutscher Sportjournalisten, dem Verein Frankfurter Sportpresse und der Agentur Metropress veranstalteten Balls in der Frankfurter Alten Oper. Im Rahmen der Veranstaltung wurden 50 Jahre nach den Olympischen Spielen von München die damaligen Olympiasiegerinnen Heide Ecker-Rosendahl, Ulrike Nasse-Meyfarth und Renate Stecher zu „Legenden des Sports“ ernannt. Sie erhielten wie die „Sportler des Herzens“ von Eintracht Frankfurt und der ehemalige hessische Ministerpräsident Volker Bouffier für dessen politische Verdienste um den Sport sowie der Reporter Jens-Jörg Rieck für den Sportmedienmoment des Jahres den Pegasos-Preis. „Da kommen sehr viele Erinnerungen wieder hoch. Wenn ich die Bilder sehe, denke ich: Deutschland ist wieder bereit für Olympische Spiele“, sagte Ecker-Rosendahl. Bei allen Lobreden offenbarte die Widmung des Tombolaerlöses ein Versagen der Sportpolitik: Die 40 000 Euro gehen an die Franziska-van-Almsick-Stiftung, die Schwimmunterricht finanziert. „Es ist beschämend, dass jeder zweite Drittklässler nicht sicher schwimmen kann“, sagte die frühere Weltklasseschwimmerin.

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