Keine Lobby in Deutschland :
Die Missachtung des Spitzensports

Anno Hecker
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Chefsache Olympia: Kanzler Friedrich Merz hat seine Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, Christiane Schenderlein (unten, Dritte von rechts), abserviert, ohne an den Sport zu denken.
Chefsache Olympia: Kanzler Friedrich Merz hat seine Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, Christiane Schenderlein (unten, Dritte von rechts), abserviert, ohne an den Sport zu denken.dpa

Bei der Abberufung der Staatsministerin für Sport wird deutlich: In Berlin hat nur der Fußball eine Lobby. Im DOSB kommt das nicht gut an. Und bei der Neubesetzung lässt der Kanzler eine Chance liegen.

Der Spitzensport hat keine Lobby in Deutschland. Das muss man einschränken. Abgesehen vom Fußball hat der Spitzensport keine ausreichende Lobby in diesem Land. Woran man das ablesen kann in diesen Tagen? An der Präsenz des zum Heilsbringer des Fußballs erkorenen Jürgen Klopp und an der Position des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Der Dachverband des deutschen Sports, mit seinen gut 28 Millionen Mitgliedschaften der größte auf dem Planeten, steht wieder weit im Abseits.

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