Doping im Tennis :
NADA kritisiert Sinner-Deal

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Drei Monate gesperrt: Jannik Sinners Dopingvergehen endet glimpflich.
Drei Monate gesperrt: Jannik Sinners Dopingvergehen endet glimpflich.picture alliance / Xinhua News Agency

„Hätte mir eine klare und transparente CAS-Entscheidung gewünscht“: NADA-Vorstand Mortsiefer sieht im Deal der Welt-Anti-Doping-Agentur mit dem Tennisprofi Jannik Sinner ein Verfahrensende mit Nachahmereffekt.

Die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) Deutschlands hat das Vorgehen der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA im Fall des Tennisprofis Jannik Sinner in Frage gestellt. „In einem solch prominenten und richtungsweisenden Fall hätte ich mir eine klare und transparente CAS-Entscheidung gewünscht“, sagte Lars Mortsiefer, Vorstand der NADA, auf Anfrage der F.A.Z. am Montag: „So bleibt wohl nur, dass Athleten anscheinend nun immer mit der WADA einen Vergleich anstreben werden, um eine größtmögliche Reduktionsmöglichkeit zu erzielen.“

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