Doping-Verdacht gegen Chinesen : Nichts für schwache Herzen

23 positiv getestete Schwimmer, Spuren eines Herzmedikaments in einer Hotelküche in Shijiazhuang: China liefert eine Erklärung – und die Welt-Anti-Doping-Agentur glaubt das. Kann man der WADA noch trauen?
Niemand, der über den Fall spricht, weiß mit Gewissheit, wie das Trimetazidin (TMZ) im Januar 2021 in der Elf-Millionen-Provinzhauptstadt Shijiazhuang in die Körper von 23 chinesischen Schwimmern gekommen ist. Alle, die darüber sprechen, diskutieren, streiten, mit Klagen drohen, argumentieren auf der Grundlage von Wahrscheinlichkeiten, Annahmen und Erfahrungswerten. Daraus entstehen Probleme. Und kein Problem ist größer und existenzieller als jenes, das die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) nun hat.
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