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Rücktritt aus DFL-Aufsichtsrat : Peter Peters zur Kandidatur als DFB-Präsident bereit

Könnte künftig an der Spitze des deutschen Fußballs stehen: Peter Peters (rechts, hier neben Thomas Müller und Manuel Neuer) Bild: ULMER

Peter Peters wird nach F.A.Z.-Informationen als Vorsitzender des DFL-Aufsichtsrats zurücktreten und unter zwei Voraussetzungen für das Amt des DFB-Präsidenten kandidieren. Sein Nachfolger soll Hans-Joachim Watzke werden.

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          Die wichtigen Personalfragen, die im Deutschen Fußball-Bund (DFB) und in der Deutschen Fußball-Liga (DFL) in den kommenden Monaten zur Entscheidung anstehen, verbinden sich derzeit vor allem mit einer Person: mit Peter Peters, einem der beiden derzeitigen DFB-Interimspräsidenten, der auch gleichzeitig der Vorsitzende des DFL-Aufsichtsrats ist. In die offenen Führungsfragen des deutschen Fußballs ist nun Bewegung gekommen.

          Michael Horeni
          Fußballkorrespondent Europa in Berlin.

          Am vergangenen Freitag kamen die Vertreter der DFL, die in einem DFB-Gremium sitzen, in einer Videokonferenz zusammenkommen. Peters hat dort seine Vorstellungen offengelegt. Er kündigt vor elf der insgesamt vierzehn DFL-Vertreter an, dass er grundsätzlich zur Kandidatur als DFB-Präsident bereit ist. Und dass er als DFL-Aufsichtsratsvorsitzender und als stellvertretender Sprecher des DFL-Präsidiums noch in diesem Jahr definitiv zurücktritt.

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