Im Gespräch: Karl-Heinz Körbel : „Es ist wie beim Domino: Kippt der erste Stein, fällt alles um“

Rekordspieler, Vorstandsberater, Leiter der Fußballschule: Eintracht Frankfurt-Ikone Karl-Heinz Körbel spricht vor dem Spiel gegen Stuttgart (15.30 Uhr) über die Auswärtsschwäche, das Potential von Marc Stendera und den Wunsch, Sebastian Jung zurückzuholen.
Sie hat das Zeug dazu. Aber es wird schwer. In den vergangenen fünf, sechs Auswärtsspielen bin ich teilweise erschrocken, als ich gesehen habe, welche Leistungsunterschiede sich bei einzelnen Spielern bemerkbar machen. Ich weiß nicht, ob die Mannschaft vergessen kann, was zuletzt war. Immer dann, wenn die Spieler ein bisschen an den oberen Plätzen geschnuppert haben, gab es für sie einen Denkzettel. Gesagt, dass sie es besser machen wollen als in Paderborn, Mainz oder Freiburg, haben sie auch, als die Reise nach Köln anstand. Und dort gab es wieder einen auf den Deckel. Stuttgart wird deswegen schwer, auch weil der VfB eine Mannschaft hat, die viel Klasse besitzt und Pech hatte, seitdem sie unten steht. Aber wir haben grundsätzlich das Potential, dort etwas zu holen.





