Eisschnelllauf in Sotschi : Pechstein: Komme mit dem Eis nicht klar

Nach dem schlechtesten Olympia-Rennen ihrer Karriere schraubt Eisschnellläuferin Claudia Pechstein ihre Medaillenziele zurück: Es sei „vermessen“, vor der Entscheidung über 5000 Meter am Mittwoch von einer Medaille zu sprechen.
Claudia Pechstein tat erst so, als sei nichts passiert. Nach dem schlechtesten Olympia-Rennen ihrer Karriere scherzte sie noch mit ihrem Lebenspartner. Am Montag verabschiedete sich die fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin jedoch überraschend von ihrem ursprünglichen Medaillenziel bei den Sotschi-Spielen. „Ich komme auf dem Eis hier bislang nicht klar: Es wäre vermessen, vor den 5000 Metern von einer Medaille zu sprechen“, erklärte die Berlinerin auf ihrer Homepage. „Ich gehe jetzt über die 5000 Meter ohne allzu großen Erwartungsdruck an den Start.“ Keine Kampfansage mehr, keine Schuldzuweisungen, nur der nüchterne Erklärungsversuch, warum sie sich auf einmal auch über ihre Lieblingsstrecke weniger ausrechnet.
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