Handball-Bundesliga : Aufschwung mit Grenzen bei den Löwen

Die Mannheimer haben unter ihrem neuen Trainer Martin Schwalb wieder Spaß am Handball. In Kiel gibt es nun aber trotzdem einen Dämpfer. Dort ist man sehr erleichtert, den nächsten Brocken aus dem Weg geräumt zu haben.
Es sind andere Rhein-Neckar Löwen, die seit Ende Februar in der Handball-Bundesliga auftreten. „Martin Schwalb hat uns die Freude am Handball zurückgegeben“, sagt Andy Schmid, der Spielmacher und Kopf der Löwen. „Du brauchst als Mannschaft einfach einen Chef, der uns zeigt, wie er es haben will, einen, der eine klare Richtung vorgibt.“ Acht Monate hatte Kristján Andrésson vorher versucht, die Löwen bei seinem ersten Cheftrainer-Job im deutschen Handball-Oberhaus auf Kurs zu bringen. Das war misslungen, und der Klub entließ ihn folglich vor knapp drei Wochen. Alles, was jetzt aus der Mannschaft an Aussagen zu Andrésson kommt, legt man natürlich gegen den jungen Trainer aus Schweden aus. Dem trat Schmid entgegen: „Es war nicht alles schlecht mit ihm.“ Doch in den ersten Spielen mit Schwalb mit drei Siegen merkte man dem Team sofort an, wie dringend es einen Anführer auf der Bank benötigt hat.





