Pleite im Fed Cup :
Keine Spur vom neuen deutschen Tennis-Boom

Von
Peter Heß, Leipzig
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Auch Angelique Kerber konnte die Niederlage gegen die Schweiz nicht verhindern.
Auch Angelique Kerber konnte die Niederlage gegen die Schweiz nicht verhindern.AP

Auch Angelique Kerber kann die Erstrunden-Niederlage gegen die Schweiz nicht verhindern. Von einem Boom im Fed Cup ist nichts zu spüren – die Einschaltquote ist enttäuschend.

Unverbesserliche Optimisten, die meinten, Angelique Kerbers Grand-Slam-Triumph in Australien würde zu einem neuen Tennis-Boom in Deutschland führen, sind schon eine Woche nach dem Finalsieg der 28 Jahre alten Kielerin über Serena Williams, auf den Boden der Tatsachen zurück geholt worden: Die deutschen Tennis-Damen, angeführt von der Weltranglistenzweiten, unterlagen am Wochenende in der ersten Runde das Fed Cup der Schweiz 2:3, und es war Kerber, die am Sonntag die Niederlage einleitete, als sie gegen Belinda Bencic 6:7 (4:7), 3:6 verlor. Zwar konnte Annika Beck anschließend durch ein 7:5, 6:4 über Timea Bacsinszky zum 2:2 ausgleichen, doch das abschließende Doppel entschied zugunsten der Schweiz.

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