EM in Aachen : Guter Start für deutsche Springreiter

Nach dem Auftaktwettbewerb bei der EM in Aachen liegt die deutsche Springreiter-Equipe in Führung. Der Erfahrenste schneidet dabei am besten ab. Doch noch ist der Weg zu Gold ein weiter.
Die ersten Runden sind gelungen, doch der Weg ist noch weit. Nach dem Auftaktwettbewerb bei den Europameisterschaften in Aachen liegt die deutsche Springreiter-Equipe in Führung. Der Erfahrenste schnitt dabei am besten ab: Der 51 Jahre alte Ludger Beerbaum aus Riesenbeck erzielte bei dem Springen gegen die Uhr mit seiner Schimmelstute Chiara das zweitbeste Ergebnis mit 69,17 Sekunden hinter der Französin Penelope Leprevost auf Flora de Mariposa (67,67).
Im der ersten Runde der Titelkämpfe über den weitläufigen Parcours in der Aachener Soers ging es darum, eine möglichst schnelle Runde hinzulegen – jeder Fehler wurde in vier Strafsekunden umgewandelt, Beerbaum und Chiara leisteten sich keinen Abwurf.
Auch Christian Ahlmann (Marl) mit dem Hengst Taloubet als Achter (70,80) und Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) mit dem erst zehnjährigen Fibonacci als Elfte blieben fehlerfrei. Lediglich der in Wiesbaden geborene Daniel Deußer erlaubte sich mit Cornet d'Amour einen Abwurf an einem Steilsprung (73,68) und lieferte damit auf Platz 22 das Streichresultat.
„Das ist eine gute Ausgangsposition, nicht mehr und nicht weniger“, sagte Beerbaum. Vor den Springreitern liegen an diesem Donnerstag und Freitag noch zwei schwere Nationenpreis-Runden. An zweiter Stelle, 1,3 Punkte zurück, rangiert Frankreich. Hindernisfehler im Nationenpreis kosten jeweils vier Strafpunkte.






