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Handball-Nationalmannschaft: : Gelungener Doppeltest

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Zurück im Team und am Ball: Holger Glandorf Bild: dpa

Mit zwei Siegen binnen 25 Stunden gegen den WM-Vierten Slowenien stärkt die deutsche Handball-Nationalmannschaft ihr Selbstvertrauen für die entscheidenden EM-Qualifikationsspiele.

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          Den deutschen Handballspielern sind fünf Wochen vor den Entscheidungsspielen um die EM-Teilnahme zwei Siege gegen Slowenien gelungen. Am Sonntag gewann die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) in Dessau-Roßlau 27:24 (14:11) gegen den WM-Vierten. Am Vortag in Magdeburg hatte das deutsche Team 31:30 gewonnen. „Jeder Sieg gegen eine so starke Mannschaft ist gut fürs Selbstbewusstsein“, sagte Bundestrainer Martin Heuberger.

          Auch im zweiten Vergleich mit Slowenien binnen 25 Stunden blieb er seiner Linie treu. Ganz ausgerichtet auf die entscheidenden EM-Qualifikationsspiele am 12. Juni in Podgorica gegen Montenegro und am 15. Juni in Aschaffenburg gegen Israel nutzte er die Partien für Experimente. Besonders im Fokus stand dabei die Abwehr. Abermals setzte er nicht allein auf seine Stammdeckung mit Kapitän Oliver Roggisch und Spielmacher Michael Haaß. „Ich habe sehr viel probiert und in der Mitte immer wieder Umstellungen vorgenommen“, erklärte Heuberger.

          So bekam auch Holger Glandorf bei seinem Comeback nach 13-monatiger Zwangspause dosierte Einsatzzeiten. Dennoch konnte der Flensburger Rückraumspieler mit seiner Dynamik und Torgefahr wichtige Impulse setzen. Der Weltmeister von 2007 empfahl sich nachdrücklich für die EM-Ausscheidung, auch wenn noch nicht alles rund lief. „Ich war mit Holger zufrieden. Er hat seine Sache gut gemacht. Man darf nicht vergessen, er war jetzt über ein Jahr nicht bei der Mannschaft. So etwas braucht Zeit, bis er wieder voll integriert ist“, sagte der Bundestrainer.

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