Von Platz 2 auf 28 : Weitsprung-Drama im Siebenkampf

Fünf Minuten lang diskutiert Katarina Johnson-Thompson mit den Kampfrichtern, doch auch ihr dritter Weitsprung bleibt ungültig. Null Punkte statt Aussicht auf Gold. Weltmeisterin wird Jessica Ennis-Hill.
Die Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Peking haben schon am zweiten Tag ihr erstes großes Drama erlebt. Die Britin Katarina Johnson-Thompson war auf bestem Weg, die Führung im Siebenkampf zu übernehmen, als sie im Weitsprung drei ungültige Versuche hinlegte. Bei ihrem dritten und entscheidenden Sprung trat die 22-Jährige am Sonntagmorgen nur um wenige Millimeter über. Der Traum von einer Medaille war ausgeträumt. Sie fiel in der Gesamtwertung vom 2. auf den 30. Platz zurück.





