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Leichtathletik-EM : Beste deutsche Aussichten im Zehnkampf

  • Aktualisiert am

Der starke Mann des ersten Tages: Kai Kazmirek Bild: dpa

Obwohl Europameister Behrenbruch und der WM-Zweite Schrader fehlen, dominieren die deutschen Zehnkämpfer den ersten EM-Tag: Kai Kazmirek führt klar. Arthur Abele ist starker Dritter.

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          Das deutsche Zehnkampf-Trio nimmt bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Zürich den zweiten Tag mit hervorragenden Medaillenchancen in Angriff. Als Halbzeit-Führender mit 4492 Punkten darf sich vor allem Kai Kazmirek (LG Rhein-Wied) Hoffnungen auf Edelmetall machen. Der 23-Jährige liegt am Dienstag nach fünf Disziplinen 129 Punkte vor dem Weißrussen Andrej Krautschanka. Der Ulmer Arthur Abele ist nach dem ersten Tag mit 4310 Punkten starker Dritter, der Hallenser Rico Freimuth liegt als Achter mit 4247 Zählern in Lauerstellung. Freimuth hofft auf seinen starken zweiten Tag und verspricht: „Ich werde morgen nochmal alles geben.“

          Titelverteidiger Pascal Behrenbruch (Frankfurt/Main) hatte sich nicht qualifiziert. Der WM-Zweite Michael Schrader pausiert verletzungsbedingt und ist in Zürich als WM-Experte dabei.

          Eine persönliche Bestleistung gelingt dem Tagesbesten auch im Weitsprung

          Über 100 Meter hatte vor allem Freimuth gut losgelegt. Der Hallenser sprintete in 10,71 Sekunden Bestzeit und führte das Feld an. Kazmirek übernahm nach dem Weitsprung die Führung. Der 23-Jährige übertraf mit 7,68 Metern wie schon über 100 Meter (10,75 Sekunden) seine persönliche Bestleistung. „Wir drei werden uns untereinander unterstützen und als Team auftreten“, hatte Abele vor dem Saisonhöhepunkt angekündigt. Der 28 Jahre alte Schwabe wuchs bei seinem internationalen Comeback nach sechs Jahren über sich hinaus. Im Weitsprung (7,55 Meter) und Kugelstoßen (15,39 Meter) stellte er persönliche Bestleistungen auf - und lag nach der dritten Disziplin überraschend in Führung.

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