Handball-Kommentar : Die Nachfolge moderieren

Mit neuem Personal in der Führungsebene könnten Verkrustungen zwischen Verband und Liga aufgebrochen werden. Doch auch das Team auf dem Handball-Feld muss dringend Imagepflege betreiben.
Ulrich Strombach weiß Worte wie Waffen einzusetzen, als Rechtsanwalt hat der Gummersbacher darin große Übung. Er versteht sich auch darauf, sein Wirken für den deutschen Handball leuchtend zu beschreiben. Natürlich ist in seiner Ägide als Handball-Präsident Bleibendes geschaffen worden. Vor allem durch die Nationalmannschaft, mit dem Coup von 2007 als Höhepunkt, als sie den Gipfel im Welthandball erklomm. Strombach verweist auch gerne darauf, solide gewirtschaftet zu haben; es gibt tatsächlich keinen Anlass, dem Deutschen Handball-Bund (DHB) finanzielle Nöte nachzusagen.





